Scheinbar muss derzeit laut einer groß angelegten Umfrage im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO diese Frage noch mit “nein” beantwortet werden. Gründe für dieses überraschende Ergebnis sind die begrenzte Reichweite und die doch immensen Anschaffungskosten. Die mit einer Ladung durchschnittlich zu erreichenden 130 km sind gerade für Berufstätige, die täglich auf das Auto angewiesen sind, und auch für Autofahrer in ländlichen Regionen ein entscheidender Grund für das derzeitige Verneinen des E-Mobils.

Mir stellt sich dabei die Frage, sind wir dennoch nicht in der Lage Abstriche beim Komfort zu machen, um der Umwelt zu liebe unseren Beitrag zu leisten? Denn mit dem Elektroauto können doch die Umweltschäden durch den Pkw-Verkehr nicht unerheblich begrenzt werden? Aber wiederum geben einige zu bedenken, dass Emissionen von Klimagasen und anderen Schadstoffen nur dann sinken, wenn die Batterien mit Öko-Strom geladen werden. Ob da wohl etwas dran ist?